Optimierung der Druckregelung
Wir entwickeln Ölpumpensysteme mit stabilem Druckverhalten bei Kaltstart, Warmlauf, hohen Drehzahlen und dynamischen Lastwechseln. Dabei optimieren wir das Verhalten des Relief Valves, die Druckregelung und die hydraulische Stabilität für Motor- und Getriebeanwendungen.
Warum Druckregelung entscheidend ist
Ölpumpensysteme müssen den erforderlichen Druck stabil bereitstellen – ohne Überversorgung, Druckschwankungen oder Ventiloszillation. Eine unzureichende Regelung erhöht Verluste, verstärkt Pulsationen, beeinträchtigt die Schmierzuverlässigkeit und kann hydraulische Steuerfunktionen stören.
Ziele der Druckregelungsoptimierung im Überblick

Unser Ansatz für stabile Druckregelung
Anwendungen mit hohen Anforderungen an stabilen Druck
Validierte Performance der Druckregelung.
Wir optimieren Prototypen auf unserem Prüfstand hinsichtlich Relief-Valve-Verhalten, Druckstabilität, Förderleistung, Leckage, Pulsation und Leistungsaufnahme. Jeder Prototyp wird zu 100 % geprüft und mit vollständigen Test Reports dokumentiert. Das schafft eine belastbare Grundlage für die kundenseitige Validierung und die Serienvorbereitung mit Produktionspartnern.
FAQs
Kurze Antworten auf typische technische Fragen zur Druckregelung von Ölpumpen, zum Relief-Valve-Verhalten, zur Druckstabilität beim Kaltstart, zur Validierung und zur Optimierung auf Systemebene.
Das Relief Valve begrenzt nicht nur den Maximaldruck. Öffnet oder schließt es instabil oder führt Öl ungleichmäßig über den Bypass ab, können Druckschwingungen, Pulsationen, Geräusche, unnötige Leistungsverluste sowie instabile Schmier- oder Steuerfunktionen entstehen.
Hohe Kaltölviskosität, großes Fördervolumen, eingeschränkte Strömungspfade, schneller Druckaufbau und das Ansprechverhalten des Relief Valves können Drucküberschwinger oder ein instabiles Bypass-Verhalten verursachen. Pumpen- und Regelungskonzept müssen deshalb gezielt auf diese Betriebspunkte abgestimmt werden.
Häufig ja. Je nach Ursache sind Verbesserungen über Relief-Valve-Geometrie, Federkennlinie, Dämpfung, Bypass-Volumenstrom, Leckagekontrolle, Saugverhalten oder gezielte Änderungen an Gehäuse und Schnittstellen möglich.
Hilfreich sind Druckverläufe, Förderbedarf, Drehzahlbereich, Öltemperatur, Viskosität, Relief-Valve-Layout, Bypass-Pfad, Saugbedingungen, instabile Betriebspunkte sowie vorhandene NVH- oder Pulsationsmessungen.
Erzeugt die Pumpe dauerhaft mehr Druck oder Förderstrom als erforderlich, geht Energie über den Bypass und hydraulische Drosselverluste verloren. Eine stabile Regelung stellt die sichere Versorgung sicher und reduziert gleichzeitig unnötige Antriebsverluste.
Prototypen können über die relevanten Betriebspunkte hinsichtlich Relief-Valve-Ansprechverhalten, Drucküberschwingern, Druckstabilität, Pulsation, Leckage, Förderleistung, Leistungsaufnahme und Temperatureinfluss geprüft werden.
